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Grätzelspaziergang Runde 7: Neubau

18. Oktober 2017

WE ARE VIENNA. Wer mitgezählt hat weiß ganz genau was jetzt kommt. Hiermit läuten wir die siebte Runde unserer Grätzelspaziergänge ein. Neubau ist heute an der Reihe und hier gibt es wieder einige Hotspots die wir für euch unter die Lupe genommen haben. Die Entscheidung ist uns auch diesmal nicht leicht gefallen. Wo sind eure liebsten Plätze in 1070? Habt ihr noch Geheimtipps für uns 🤗?

1070

Der Bezirk Neubau wurde 1850 aus den vier Vorstädten Schottenfeld, Neubau, Sankt Ulrich und Spittelberg gebildet. Hinzu kamen kleinere Teile von Mariahilf, Laimgrube und Altlerchenfeld. Umringt wird einer der hippsten Stadtteile Wiens von Josefstadt (8.), Innere Stadt (1.), Mariahilf (6.) und Rudolfsheim-Fünfhaus (15.).

Unsere 5 Tipps im siebten Bezirk

📸 St. Ulrich Platz

Mitten im Geschehen und doch herrscht hier fast ländliche Gelassenheit. Der Ulrichs Platz gehört für uns zu den malerischsten Ecken Wiens. In der Mitte von Barockhäusern steht die St. Ulrichs Kirche, davor eine Dreifaltigkeitssäule. Rund um die Kirche haben sich einige Lokale mit gemütlichen Gastgärten sowie Shops angesiedelt. Bei „Burggasse 24“ findet man zum Beispiel ausgewählte, hippe Second Hand Ware, Toni Tramezzini verkauft in seinem Concept Store „eigensinnig“ ausschließlich graue, weiße und schwarze Trend-Teile.

Das Ulrich, gleich neben der Kirche ist perfekt um Pause während dem Grätzelspaziergang einzulegen.

Das Ulrich am Ulrichplatz - gehört zu den Hotspots in der Gegend! (c) ulrichwien

📸 Spittelberg

Früher ein Freudenviertel, heute ein Freudenviertel. Wer durch diese romantischen Gassen spaziert kann sich schwer vorstellen, dass dieser Ort über viele Jahrhunderte als Ort der besonders leichten Mädchen galt. Bis zum 2. Weltkrieg blieb der Spittelberg das Rotlichtviertel Wiens. Von der leichten Steigung hat der Spittelberg seinen Namen. Aber Bergschuhe braucht man hier trotzdem nicht. Verträumte Gassen und Biedermeierhäuser, dazwischen eine große Anzahl an Lokalen und kleinen Shops. Die „Witwe Bolte“ zum Beispiel ist eines der ältesten Lokale hier – serviert wird natürlich klassische Wiener Küche. Zahlreiche kleine Handwerksläden und Geschäfte bieten wunderschönen „Krimskrams“ an den man immer gut gebrauchen kann.

Einfach durch die Gassen schlendern.... (c) Doris Antony, Berlin - Eigenes Werk, GFDL

👉🏽 Die Sellerie

Am Fuße des Spittelbergs gelegen möchten wir euch „die Sellerie“ auf keinen Fall vorenthalten. 3 GrafikdesignerInnen sind für das Konzept aus ausgewählten Designs, Prints und wunderschönen Geschenken verantwortlich. Und man sieht und fühlt, dass da Experten am Werk sind. Unbedingt vorbeischauen wenn man so wie wir auf außergewöhnlich schöne Papierwaren und besondere Design-Objekte steht.

Einmal alles zum Mitnehmen bitte! Oder gleich hier einziehen... (c) Die SELLERIE

📸 Park Concept Store

2004 eröffnete Wiens erster Concept Store. Der Shop ist klar und ohne Schnickschnack konzipiert – das Hauptaugenmerk ist dabei voll und ganz auf die Mode gerichtet. Hier in der Monscheingasse (ach hier würden wir alleine nur wegen dem schönen Namen gerne wohnen…) findet man ausgewählte Stücke von Designern wie z.B Haider Ackermann, Acne Studios, Raf Simons, Ann Demeulemeester oder Petar Petrov. Nach einem Besuch bei Park - weiß man was international gerade angesagt ist und getragen wird.

Einkaufen im Park - Wiens erstem Concept Store (c) PARK

📸 Westlicht

Am 11. Juni 2001 eröffnete in der Westbahnstraße 40 "Westlicht", der erste große Schauplatz für Fotografie in Österreich, gegründet aus einer Privatinitiative von Liebhabern und Kamerasammlern. Seitdem ist nicht nur die jährliche World Press Photo Ausstellung die hier immer präsentiert wird ein Fixpunkt in den Kalendern der WienerInnen. Bis zum 22.10 läuft sie aktuell übrigens noch – also schnell sein. Ab 12. November wird im Westlicht dan „The Polaroid Project“ gezeigt und porträtiert erstmalig die Legende Polaroid in ihrer vollen Bandbreite.

📸 Stressdeponie

Nach jahrelanger Erfahrung und vielen international gesammelten Eindrücken erfüllte sich Katharina Köster mit der Eröffnung der Stressdeponie in der Siebensterngasse einen Lebenstraum: „Gerade in London oder New York gibt es bereits Shops, die Massage mit Lifestyle verbinden und die dazugehörige Qualität bieten. Ein Konzept, das verschiedene Altersgruppen anspricht. Diese Idee, die ganz weg vom schmuddeligen Massagestudio-Image ist, wollte ich nach Wien bringen – und dabei natürlich etwas Neues schaffen,“ so Katharina Köstner. Deshalb funktioniert, was international funktioniert, in der Stressdeponie in etwa so: Der Kunde betritt nicht die Rezeption, sondern einen großen, offenen Raum, der Empfang, Küche und Bar in einem ist – damit er sich vor dem Termin in Ruhe bei frischen Smoothies, köstlichem Tee, Kaffee oder einer entgiftenden Erfrischung auf seine Massage freuen kann. Wie genau die aussieht, wird bei einer persönlichen Beratung besprochen. Schließlich werden mehrere Massagen kombiniert, um die beste Methode für den Kunden zu finden.

Die Stressdeponie - Glücksgefühle nimmt man mit - den Stress lässt man einfach hier (c) Stressdeponie

🙉 Schade - schon zu Ende unser Grätzelspaziergang durch Neubau. Dabei hätte es noch soviele schöne Ecken gegeben die wir euch gerne gezeigt hätten. Am 22. November machen wir gemeinsam  den 8ten Bezirk unsicher! Falls ihr schon Tipps habt - immer her damit. Wir freuen uns über eure Ideen und euren Input 😍.
 

Bis jetzt erschienen:

Grätzelspaziergang Runde 1: Innere Stadt
Grätzelspaziergang Runde 2: Leopoldstadt
Grätzelspaziergang Runde 3: Landstraße
Grätzelspaziergang Runde 4: Wieden
Grätzelspaziergang Runde 5: Margarethen
Grätzelspaziergang Runde 6: Mariahilf
Grätzelspaziergang Special Edition: Herbstspaziergänge

Titelbild:  MuseumsQuartier © WienTourismus / Peter Rigaud 

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